Risiken beim Training mit Muskelkater

Muskelkater ist an sich gut und sinnvoll. Allerdings ist das nur der Fall, wenn dem Körper genügend Zeit gegeben wird, ihn zu heilen und so von ihm zu profitieren. Kommt der Muskulatur nicht genügend Erholungszeit zu, können aus Kleinstverletzungen größere und gefährliche Risse werden. Die Folge: Ernsthafte Muskelverletzungen, deren Genesung sehr schmerzhaft und langwierig sein kann, erhöhte Infektanfälligkeit, Übertraining bis hin zur Rhabdomyolyse. Kurz: die Gefahr von langfristigen Schäden ist einfach zu groß. Bei starkem Muskelkater sollte deshalb unbedingt eine Trainingspause eingelegt werden, bis es wieder besser geht. Bei außergewöhnlich starken Schmerzen oder solchen, die mehrere Tage andauern, empfehlen wir dir, unbedingt einen Arzt aufzusuchen und das Training zu unterbrechen.

Die gute Nachricht: Mit der Zeit passt sich der Körper an, so dass bei regelmäßigem Training der Muskelkater immer schwächer und seltener auftritt. Fördere bei akutem Muskelkater aktiv die Regeneration: Viel trinken, eine proteinbasierte, vitamin- und mineralstoffreiche Ernährung und guter Schlaf machen dich schneller wieder fit, als du glaubst. Auch Wärmeeinwirkung z.B. in Form von Saunabesuchen und warmen Bädern wird von vielen als schmerzlindernd empfunden. Generell gilt: Höre auf deinen Körper, wenn er dir sagt, das war zu viel. Lieber ein paar Tage aussetzen, als später einige Wochen oder Monate!

**Die tatsächlichen Resultate können von den gemachten Aussagen erheblich abweichen, da sie von verschiedensten Einflüssen abhängen. Jede Person unterscheidet sich hinsichtlich ihrer Trainingserfahrung , sowie Trainings- und Ernährungsgewohnheiten. Deshalb kann die dargelegte Information individuell und situationsbedingt ausgelegt und angewendet werden.

Bei den im Rahmen von Freeletics und den Freeletics Diensten angebotenen Leistungen und Informationen handelt es sich weder um eine medizinische noch eine ärztliche Beratung. Sie stellen auch keinen Ersatz für eine ärztliche Untersuchung oder Behandlung dar. Wenn du spezifische gesundheitsbezogene Fragen oder Zweifel hegst, empfehlen wir dir, einen Mediziner, Physiotherapeuten, Ernährungsexperten oder Gesundheitsdienstleister aufzusuchen. Bitte beachte im Übrigen auch unsere Gesundheitsinformation in Ziffer 4 unserer AGB.

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